Evaluierung psychischer (Fehl-)Belastungen am Arbeitsplatz


Was versteht man unter psychischen Belastungen?

"Die DIN 33405 definiert psychische Belastungen als die Gesamtheit der erfassbaren Einflüsse,die von außen auf den Menschen zukommen und psychisch auf ihn einwirken."

Aufgrund des Strukturwandels der gegenwärtigen Arbeitswelt ergeben sich für eine Vielzahl von Beschäftigten erhebliche Veränderung und damit zunehmende Belastungen am Arbeitsplatz. Psychische Fehlbelastungen führen aber nicht automatisch bei allen Menschen zu gleichen Beanspruchungen. Von Interesse ist nicht nur die Frage der Belastung, sondern wie sich psychische Fehlbelastungen längerfristig auswirken.
Es geht hier also um die Vermeidung von berufsbedingten Erkrankungen und die Senkung von Arbeitsunfällen.

Aus gesetzlicher Sicht (ASchG) muss der Schutz des Lebens und der Gesundheit der ArbeitnehmerInnen bei der beruflichen Tätigkeit gewährleistet sein.

Evaluierung psychischer Belastungen
Fehlbelastungen am Arbeitsplatz: rechtzeitig handeln!

Das Ziel der Evaluierung der psychischen (Fehl-)Belastungen ist somit das

  • ERKENNEN
    • BEWERTEN und
      • BEHEBEN durch speziell ausgebildete und zertifizierte ArbeitspsychologInnen
Welche Faktoren beeinflussen nun das Erleben von Beanspruchung?

Einflussfaktoren, die in den Beschäftigten selbst liegen wie z.B. persönliche Eigenschaften, Fähigkeiten & Fertigkeiten, Ausbildung, Alter & Lebenserfahrung, eigene Gesundheit oder Motivation für die Arbeit können Beanspruchungen reduzieren oder erhöhen.
Arbeitssituationsbedingte Umstände können das Empfinden von psychischen ( Fehl-)Belastungen, speziell Stressfaktoren, negativ beeinflussen – dazu zählen:

  • Arbeitsumfeld (z.B. Arbeitsplatzgestaltung, Arbeitsmittel, Klima, Lärm, Beleuchtung,..…)
  • Arbeitsanforderung (körperliche / geistige / emotionale Belastungen, Monotonie,…..)
  • Arbeitsorganisation (Überforderung, Zeitdruck, unklare Aufträge, Informationsmangel, Störungen, mangelnde Planbarkeit, Arbeitszeitgestaltung,.…)
  • Orientierung & Sicherheit (Arbeitsplatzsicherheit, Handlungsspielräume, Entwicklungsmöglichkeiten, Information, Rückmeldung,.…)
  • Handlungsspielraum (Überwachung & Kontrolle, Mitwirkungs- & Gestaltungsmöglichkeiten, Arbeitstempo,....)
  • Sozialklima (Betriebsklima zu KollegInnen, Vorgesetzten und Unterstützung im Team,….)

Worum geht es nun in der Evaluierung von arbeitsbedingten psychischen (Fehl-)Belastungen?

Evaluierung psychischer (Fehl-)Belastungen

Ermittelt werden die arbeitsbedingten Belastungen und zwar die kollektiven Einwirkungen auf die MitarbeiterInnen mit dem Ziel der Prävention und der Vermeidung von chronischen Fehlbelastungen, bevor MitarbeiterInnen krank werden.

Nutzen – Mein Angebot an Sie:

Falls Sie in Ihrem Unternehmen eine Evaluierung der psychischen Belastungen durchführen möchten oder die Anordnung dazu erhalten haben, dann vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin und wir werden gemeinsam die adäquate Methode und Vorgangsweise für Ihren Betrieb entwickeln. Mit Hilfe von maßgeschneiderten Maßnahmen werden wir künftige Belastungen minimieren und damit die Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen wie auch Fehlzeiten minimieren.

Weiterführende Links

 
Link zu www.impulstest.at www.impulstest.at
Link zu www.arbeitsinspektion.gv.at www.arbeitsinspektion.gv.at